Wir wünschen allen Gästen einen guten Start ins neue Jahr...
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Auf der Liste der ewigen Lieblingsgerichte steht
unverrückbar das Wiener Schnitzel.
Zu Recht - schließlich soll das berühmte Stück Fleisch in Panade
einst aus Angeberei in Norditalien erfunden worden sein.
Als dort 1514 das Vergolden von Speisen verboten wurde, erinnerte man
sich
des Brauchs, Lebensmittel in ein goldenes Bröselkleid zu hüllen.
Wieso es dann "Wiener" Schnitzel heißt? Weil Feldmarschall
Radetzky das Rezept 1857 mit in seine österreichische Heimat
brachte. Die Bezeichnung "Wiener Schnitzel" wurde um 1900 geprägt.
Heute ist die Bezeichnung "Wiener Schnitzel" geschützt.
Wenn sich auf dem Teller nicht Kalbfleisch findet, darf
es sich nur "Schnitzel Wiener Art" nennen, was allerdings
nicht heißen muß, daß das Ergebnis weniger gut schmeckt.
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Schnitzel (abgeleitet von mittelhochdeutsch sniz für 'Schnitt') bezeichnet allgemein von einem Gegenstand abgeschnittene (oder auch abgerissene) Stückchen (siehe auch: Schnitzeljagd, Geschnetzeltes).
Heute wird der Begriff vor allem in der im 19. Jahrhundert in Österreich geprägten Bedeutung „Rippenstück, zum Braten bestimmte dünne Fleischscheibe“ verwendet. Schnitzel werden vor allem aus der Keule von Schwein und Kalb gewonnen, teilweise auch, wie Koteletts, aus dem Rücken, sind aber immer ohne Knochen.
Wiener Schnitzel, ein dünnes, paniertes und gebackenes Kalbsschnitzel, gehört zu den berühmtesten Spezialitäten der Wiener Küche.
Zur Zubereitung werden tellergroße, im Schmetterlingsschnitt aufgefaltete etwa vier Millimeter dünne (flachgeklopfte) Kalbsschnitzel (aus Nuss, Oberschale, Frikandeau oder Schulter) leicht gesalzen, in Mehl, verquirltem Ei und schließlich in frisch geriebenen Semmelbröseln gewendet. Die Brösel dürfen dabei nicht angedrückt werden damit die Panierung souflieren kann, also das Schnitzel nach dem Herausbacken nur locker umhüllt.